Ein Retreat?

Ein Retreat?

Wozu bitte braucht man ein Retreat?

Es gibt Momente im Leben eines jeden Menschen, da er sich selbst fragt: ‚Bin ich eigentlich verrückt, oder sind es alle anderen?’

Das tägliche Hamsterrad, in dem wir uns befinden, dreht sich irgendwann einmal so schnell, dass wir drohen, buchstäblich auf die Schnauze zu fallen. Wenn wir gut sind, merken wir, dass etwas nicht stimmt, dass es vielleicht alles zu viel wird. Wenn wir sehr gut sind, erkennen wir, dass es einzig und allein an uns selbst liegt, daran etwas zu ändern.

Die meisten von uns benötigen jedoch einen Hinweis ‚von außen’. Und diese Hinweise tun meistens weh. Ein Arzt, der uns eine Krankheit bescheinigt. Der Partner, der sich über unser Verhalten beschwert. Freunde, die das Bedürfnis haben, uns einen guten Rat zu geben.

Wir ärgern uns über Kleinigkeiten und beschweren uns bei jeder Gelegenheit über alles Mögliche.

Glücklich sind diejenigen, die sich hier nicht wieder finden. Alle anderen haben das Bedürfnis, etwas zu verändern. Sie wüssten schon was, aber nicht das Wie. Und wir ertappen uns bei der Aussage: ‚Das geht ja eh nicht, weil….’

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